| PROBLEMSTELLUNG |
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Auf der Grundlage des
heutigen Kenntnisstandes zum Korrosionsverhaltens von Werkstoffen /
Bauteilen zur Verwendung in Abwasser-Leitungssystemen ist generell
festzustellen, dass neben der mechanischen Beanspruchung,
Belastungsarten bestehen, die verschiedenartige chemische und
biologische Reaktionsvorgänge auslösen. Diese Belastungsarten treten,
im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, nicht nur in Industrie- und
Abwässern des verarbeitenden Gewerbes, sondern auch in "gewöhnlichen"
Hausabwässern und vermehrt in einfachstem Regenwasser auf.
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ZIELSTELLUNG |
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Deshalb ist es notwendig bei
der Erstellung von Abwasser-Leitsystemen Werkstoffe zu verwenden, die
diesen Einwirkungen gegenüber dauerhaft resistent sind. Derartige
Produkte für den Bereich der Kanalschächte zu entwickeln und
herzustellen war das Ziel, als PRECO (damals GFK-Technik, Uchte) 1982
gegründet wurde.
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| ENTWICKLUNG |
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Der Werkstoff für hohe
statische Stabilität und Widerstandsfestigkeit war mit
"Beton" schnell gefunden. Jetzt ging es darum die passende Ergänzung
zu finden. Das Material sollte abwasserresistent, schlagzäh und
abriebsfest sein. Vielseitigkeit, Modifizierbarkeit, Wirtschaftlichkeit und
vor allem Umweltverträglichkeit waren weitere Maßgaben. Ebenso sollten
alle kanalbauspezifischen Besonderheiten wie z.B. Leitungsgefälle,
Richtungs- und Nennweiten- und Rohrartwechsel realisierbar sein.
Als Konstruktionswerkstoff für Verbundelemente aus Kunststoff und
Beton erwiess sich PUR - Polyurethan
als ideal.
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LÖSUNG |
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Als Ergebnis dieser
Entwicklung wurde auf der IFAT 1984 der erste Kunststoffschachtboden
vorgestellt. Dieser fugenlose, monolithische Kunststoffschachtboden
ersetzt die werk- oder bauseitige Auskleidung von Kanalschächten mit
Keramik- oder Klinkermaterial, deren Schwachstelle in den
unvermeidlichen Fugen liegt. In den folgenden Jahren wurde in
Zusammenarbeit mit verschiedenen Betonwerken eine stetige
Fortentwicklung erreicht. Das Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit ist
der PRECO-Schachtboden und das PRECO-Schachtfutter. Sie sorgen in
Verbindung mit speziellen Dichtungen für ein lückenlos dichtes
Kanalsystem. PRECO-Schachtböden sind aufgrund des Spritzverfahrens
monolithisch und fugenlos, einschließlich der entsprechenden
Schachtfutter zur gelenkigen Einbindung aller gängigen Rohrarten
gefertigt. Sie sind in hohem Maße resistent gegen Mineralsäuren, Basen
sowie konzentrierten Salzlösungen.
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| HANDLING |
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PRECO-Schachtböden können
passend für alle gängigen manuellen und maschinellen Schalungssysteme
gefertigt werden. Die Rückseite der PRECO-Schachtböden ist komplett
besplittet und mit Verankerungen versehen, so wird beim werkseitigen
Einbetonieren eine vollständige Verbindung gewährleistet.
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| UMWELT |
| Polyurethan ist im ausgehärteten Zustand als ökologisch unbedenklich eingestuft. |
| AUSSICHT |
| Mehr als 20 Jahre Erfahrung in Verbindung
mit stetiger Suche nach Entwicklung und Verbesserung, zeichnen PRECO
aus. So werden wir auch in Zukunft in enger Zusammenarbeit mit
Betreibern, Ing-Büros, Behörden und Herstellern von Betonfertigteilen,
die Optimierung unserer Produkte vorantreiben. Ökologie und Ökonomie
werden hierbei weiterhin im Vordergrund stehen. |
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